Das Gerät vor Ort eindeutig erfassen
Notieren Sie Zählernummer, Einbauort und angeschlossene Einheit oder Anlage. Ein Foto von Gerät und Beschriftung hilft, ähnlich bezeichnete Kellerzähler auseinanderzuhalten. Unterzähler werden ausdrücklich als solche markiert.
Technische und kaufmännische Angaben verbinden
Ergänzen Sie die Marktlokation, soweit es sich um eine eigenständig belieferte Stelle handelt. Mehrtarifzähler brauchen Registerangaben. Der Gerätename oder Einbauort ersetzt keine vertragliche Identifikation.
- Gerätenummer, Foto und genauer Einbauort
- Register, Messzweck und versorgte Anlage
- Ein-/Ausbaudatum sowie Zuordnung zur Lieferstelle
Beispiel: Hauptzähler mit drei Unterzählern
Versorgt ein Hauptzähler drei intern gemessene Bereiche, werden alle vier Geräte erfasst und miteinander verknüpft. Nur für die tatsächlich eigenständig belieferte Stelle wird die passende Marktlokation hinterlegt. Einbauort, versorgter Bereich und Rolle als Haupt- oder Unterzähler bleiben eigene Angaben. Bei Verbrauchsfragen lässt sich damit erkennen, ob die Summe interner Werte zum Hauptbezug und zu den betrachteten Zeiträumen passt.
Historie statt Überschreiben
Bei Austausch bleiben Altgerät, Ausbauwert und Zeitpunkt erhalten. Erst anschließend werden Neugerät und Einbauwert ergänzt. Diese Kette erleichtert die Prüfung einer Rechnung, die über den Wechselzeitpunkt läuft.
