Die Verbraucher hinter dem Zähler kennen
Erfassen Sie Beleuchtung, Aufzug, Tore, Pumpen und weitere Technik. Heizungsbetriebsstrom und private Verbräuche sollten erkennbar getrennt sein, auch wenn nicht jede Kostenart einen eigenen Liefervertrag hat.
Verbrauch und Tarif gemeinsam prüfen
Ein niedriger Jahresverbrauch macht feste Grund- und Messpreise besonders relevant. Unerwartete Anstiege sollten zuerst auf zusätzliche Verbraucher, defekte Steuerung oder falsche Zuordnung geprüft werden. Ein Tarifwechsel beseitigt diese Ursachen nicht.
- Zählernummer, Standort und angeschlossene Anlagen
- Abrechnung mit Arbeitspreis, Grundpreis und Messkosten
- Zuordnung zur WEG und den betrieblichen Kostenarten
Beispiel: auffälliger Anstieg nach Bauarbeiten
Steigt der Gemeinschaftsverbrauch nach einer Sanierung, prüfen Sie zunächst Zählerzuordnung und angeschlossene Geräte. Ein zeitweise betriebener Bautrockner kann einen anderen Grund haben als dauerhaft falsche Beleuchtungszeiten. Dokumentieren Sie Nutzungszeitraum und Messwerte und ordnen Sie den Verbrauch vor der Abrechnung zu. Für das nächste Lieferangebot wird entschieden, welcher Anteil einmalig war und welcher auch künftig erwartet wird.
Beschaffung und Umlage auseinanderhalten
utz-energie unterstützt Vertrag und Rechnung. Für die spätere Verteilung sind Kostenart und anwendbare Vereinbarungen maßgeblich. Der Sammelbegriff Allgemeinstrom rechtfertigt keine pauschale Umlage sämtlicher Stromkosten.
