Energie für Bäckereien

Öfen, Kälte, Spültechnik und Warmwasser erzeugen ein frühes, oft gut planbares Lastprofil. Beschaffung und mögliche Stromsteuerentlastung sollten deshalb gemeinsam geprüft werden.

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Energiebedarf aus dem Betriebsalltag

Diese Verbraucher und Abläufe bestimmen, welche Vertrags- und Technikfragen zuerst geprüft werden sollten.

  • Backöfen und Gärschränke
  • Kühlung, Tiefkühlung und Lüftung
  • Spültechnik und Warmwasser

Morgenspitze sichtbar machen

Wenn mehrere Öfen, Gärschränke und Kälteanlagen gleichzeitig anlaufen, kann bei Leistungsmessung eine einzelne Viertelstunde die Leistungskosten prägen. Ein Lastgang macht solche Überschneidungen sichtbar. Ob sich Starts verschieben lassen, wird anschließend mit den Produktionsabläufen abgeglichen.

Unternehmen und Stromverwendung richtig zuordnen

Für die Stromsteuerentlastung werden die begünstigte Unternehmenszuordnung, die betriebliche Stromverwendung und die bezogene Menge geprüft. Selbst genutzter Betriebsstrom ist dabei nicht pauschal auf einzelne Produktionsmaschinen zu beschränken; andere Unternehmen und private Nutzungen müssen richtig zugeordnet werden.

So bereiten Sie die Prüfung vor

Halten Sie diese Informationen bereit. Mengen und Vertragsdaten werden für jede Lieferstelle getrennt betrachtet.

  • Letzte Jahresrechnung und Zählerliste bereitstellen
  • Produktionszeiten und Ofenanschlüsse markieren
  • Stromsteuerberechtigung fachlich prüfen lassen

Erst Nachweise ordnen, dann den passenden Betriebshebel wählen

Wenn eine mögliche Stromsteuerentlastung bisher ungeprüft ist, beginnt dieser Weg mit Unternehmen, Tätigkeiten und Stromverwendung. Er braucht keine vorherige Änderung der Backzeiten. Liegt das konkrete Problem dagegen in einer wiederkehrenden Morgenspitze, führt der erste Weg zur Lastganganalyse mit dem Backstubenplan.

PV-Contracting wird sinnvoll prüfbar, sobald Dachnutzung und tatsächliche Tageslast feststehen. Eine große nächtliche Ofenmenge ersetzt diese Prüfung nicht. Die drei Leistungen beantworten damit unterschiedliche Fragen und sollten nicht mit derselben vermeintlichen Einsparmenge begründet werden.

Die nächste Entscheidung vorbereiten

Erstellen Sie eine gemeinsame Zähler- und Betreiberübersicht mit Backstube, Verkauf und weiteren Nutzern. Ergänzen Sie Rechnungen, typische Backzeiten und vorhandene Messwerte. Daraus wählen Sie einen ersten Auftrag: Nachweislücke für die Steuerprüfung schließen, eine konkrete Überschneidung untersuchen oder ein Dachangebot gegen den Tagesbezug rechnen.

Häufige Fragen

Müssen wir für die Steuerprüfung zuerst unseren Betriebsablauf ändern?

Nein. Sie beginnt mit der Einordnung des Unternehmens und der bisherigen Verwendung. Eine Lastanalyse kann parallel eine andere Frage bearbeiten. Mögliche Beträge und betriebliche Effekte werden anschließend getrennt bewertet.

Energienebenkosten Ihrer Branche prüfen

Unser Ratgeber ordnet Stromsteuer, Konzessionsabgabe, Netzentgelte und weitere Kostenpositionen nach Branchen ein. Lesen Sie, welche Unterlagen für eine Prüfung helfen und wie sich die möglichen Ansätze unterscheiden.

Weitere Möglichkeiten für Ihre Branche

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Quellen & Datenstand

Stand: 2026-09-09.

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