PV-Contracting für Kfz-Werkstätten und Lackierbetriebe

Ein Werkstattdach kann Tagesverbrauch versorgen, wenn Erzeugung, Werkstattbetrieb und Ladebedarf zeitlich zusammenpassen. Fahrzeugladung ist dabei nur nutzbar, solange Fahrzeuge tatsächlich vor Ort sind.

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Anwesenheit statt Ladeleistung ansetzen

Notieren Sie Werkstattzeiten, Standzeiten ladbarer Fahrzeuge und den Strombedarf von Lackierung und Druckluft. Die Nennleistung aller Ladepunkte ist keine Eigenverbrauchsprognose. Prüfen Sie außerdem Dachzustand und Verfügungsrecht, besonders bei gemieteten Werkstattgebäuden oder getrennten Eigentümern von Halle und Betrieb.

Hypothetisches Beispiel: Fahrzeuge sind tagsüber am Standort

Angenommen, Kundenfahrzeuge stehen während einer Reparatur mehrere Stunden in der Werkstatt, dürfen aber nicht ohne Auftrag geladen werden. Ersatzwagen sind dagegen tagsüber unterwegs. Das PV-Konzept zählt deshalb zunächst Werkstatttechnik und bereits vereinbarte Ladevorgänge als Tagesbedarf. Zusätzliche Kundenladung wird als gesonderte Variante gerechnet. So hängt die Anlagenbewertung nicht von einer Fahrzeugzahl ab, hinter der noch keine tatsächliche Stromabnahme steht.

Das Dachangebot gegen den Betrieb rechnen

Lassen Sie darstellen, welcher Solarstrom am Werkstattanschluss direkt genutzt werden kann. Berücksichtigen Sie Samstage, Betriebsferien und spätere Dacharbeiten. Für den Vertragsvergleich gehören Solarstrompreis, zusätzliche Entgelte und Reststromkosten zusammen. Eine mögliche spätere Elektrifizierung der Flotte sollte als eigenes Szenario gerechnet werden, nicht als bereits vorhandener Verbrauch.

Für die Vorbereitung werden Dach- und Mietunterlagen, Lastprofil, Werkstattzeiten und eine anonymisierte Übersicht bestehender Ladevorgänge benötigt. Das Angebot sollte den Betrieb bei Werkstattschließung sowie Zuständigkeiten für Dachzugang, Wartung und spätere Umbauten erklären.

Häufige Fragen

Reicht ein großer Parkplatz als Begründung für viel Solarstrombezug?

Nein. Parkende Fahrzeuge können Verbrenner, bereits geladen oder nur kurz vor Ort sein. Für die Kalkulation zählen nutzbare Ladefenster und realistische Energiemengen am vorgesehenen Anschluss.

Was passiert bei einem späteren Werkstattumzug?

Das muss der Contracting-Vertrag konkret regeln. Prüfen Sie Bindung, mögliche Fortführung durch einen Nachnutzer und verbleibende Kosten. Eine kürzere gesicherte Gebäudenutzung sollte vor einer langfristigen Verpflichtung offen besprochen werden.

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Quellen & Datenstand

Stand: 2026-09-09.

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